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BOBO - BezirksOldie BlasOrchester


Musik ist keine Frage des Alters, sondern der Lebenseinstellung

2016 06 02 19 31 17 BOBO Portrait 2016.pdf Adobe Acrobat Reader DC

Daten:

BezirksOldie BlasOrchester BOBO    

Gegründet im Januar 2007

Träger: ASM Bezirk 10

Anzahl der aktiven Musiker: Über 60

Dirigent: Martin Jall

Martin Jall 15


 

Auftritte im Jahr 2016:

28. März, Ostermontag um 19:30 Uhr: Galakonzert im Großen Kursaal in Bad Wörishofen
5. Mai (Vatertag) von 11.00 bis 15:30 Uhr: Unterhaltungsmusik im Festzelt beim Bezirksmusikfest in Oberkammlach
29. Mai, 13:30 Uhr: musikalische Gestaltung der Maiandacht in Maria Baumgärtle und anschließend von 14:30 bis 17:00 Uhr: Unterhaltungsmusik vor dem Landgasthaus Maucher
16. bis 18. September: Teilnahme beim 2. Orchestertreffen 60+ in Bad Kissingen mit drei Konzertauftritten

Beschreibung zum Orchester

Das BezirksOldie BlasOrchester, kurz BOBO genannt, wurde im Jahr 2007 gegründet. Initiator und musikalischer Leiter des BOBO ist der stellvertretende Bezirksdirigent Martin Jall.
Mitspielen können alle Musiker aus dem Bezirk 10 (und natürlich auch gerne darüber hinaus), die mindestens 50 Jahre alt oder noch besser bereits seit mindestens 40 Jahren aktive Musiker sind.
Die jüngsten Mitglieder des Orchesters sind somit 50 Jahre alt, der älteste Musiker ist derzeit 85 Jahre alt. Inzwischen sind im BOBO mehr als 60 Musikerinnen und Musiker aktiv.

Geprobt wird einmal im Monat jeweils im Ort, an dem im entsprechenden Jahr das Bezirksmusikfest ausgerichtet wird.

Das BOBO hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer etablierten und gerne willkommenen Musikgemeinschaft entwickelt,
da es den Musikgeschmack der wachsenden reiferen Generation bedient und auch von jungen Zuhörern hoch geschätzt wird.

Gespielt werden nur Stücke, die mindestens 40 Jahre alt sind. Das Repertoire ist sehr vielfältig und reicht von Märschen, Walzer und Polkas über leichte Unterhaltungsmusik bis zur sinfonischen Blasmusik.

Zu einem festen Termin hat sich das jährliche Konzert am Ostermontag im Kurhaus in Bad Wörishofen entwickelt.
Ein weiteres Highlight ist jedes Jahr der Auftritt am Vatertag im Rahmen der jeweiligen Bezirksmusikfeste im vollbesetzten Festzelt.


Bobo aktuell



Ein großer Erfolg war der Auftritt des Bobos am traditionellen Vatertag, diesmal beim Musikfest 2013- Ausrichter "Lyra Eppishausen". Schmissige alte Weisen, zum Teil ertmals mit Gesang bereichert, (Roswitha Jall, Josef Moser, Franz Drexel) lockten erneut viele Zuhörer ins nahezu voll besetzte Festzelt. Während der 4 Stunden des Spiels zeigte sich das Bobo wiederum als Puplikumsmagnet für den Veranstalter.


Das Fernsehen und weitere Prominenz mit bei der Bobo-Probe!

TV-Allgäu interessiert sich auch für das Oldi-Orchester. Bei der letzen Bobo-Probe, die ausnahmsweise nicht im 2013 Musikfest-Ort Eppishausen, sondern in Stetten stattfand, war weitere Prominenz anwesend. Der Leiter verschiedener Heeresmusikkorps Hans Orterer war ebenso anwesend, wie Bundesdirigent Dieter Böck. Beide ließen es sich nicht nehmen, bei dem Ausnahmeorchester ein paar Stücke zu dirigieren. Intention ist, auf Bundesebene ein ähnliches Orchester zu formieren. Ziel des Besuchs war also, sich kundig zu machen, wie so ein Probenvormittag mit den alten Musikerfüchsen abläuft. Der Präsident des Allgäu-Schwäbischen  Musikbundes Franz Pschierer, der nun auch schon 10 Jahre sehr erfolgreich dieses Amt ausübt, war ebenso anwesend wie der rührige Bezirksleiter des Bezirkes 10 Andreas Schuster.

Dirigent Martin Jall freute sich über das große Interesse an seinen Bobos und verwies auf den nächsten großen Auftritt am 09. Mai in Eppishausen. Wann der Fernsehbeitrag gesendet wird, steht noch nicht fest, der Termin wird aber frühzeitig bekannt gegeben werden. (mk)

Zeitungsbericht vom 22.04.2013


"Alles, was Spaß macht, hält jung", soll Curd Jürgens mal gesagt haben. Das gilt ganz besonders fürs Musizieren. Und dafür gibt es jetzt einen neuen schlagenden Beweis: die Gründung des BezirkOldieBlasOrchesters, kurz BOBO.

Für junge Musiker in unserem Bezirk ist das BJBO (BezirksJugend BlasOrchester) seit 15 Jahren zu einem festen Begriff und zu einer wiederkehren den jährlichen Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren konzertanter Blasmusik geworden. Nach dem großartigen Erfolg des neu ins Leben gerufenen BJBO-Youngstars kam bald die Idee auf: "Wenn die Jüngsten ein eigenes Orchester haben, warum nicht auch die Älteren!" Gesagt, getan. Der ASM rief zu den Instrumenten, und sie kamen: knapp 50 Männer, der jüngste 50, der älteste 84 Jahre alt, alle ehemalige oder noch aktive Mitglieder regionaler Blaskapellen. Zusammen waren sie fast 2000 Jahre alt. Für die Dirigenten Martin Jall und Tom Liebchen ist es eine neue Erfahrung: Beim BOBO sind sie mit Abstand die Jüngsten. Obwohl die "BOBOianer" nicht mehr jung an Jahren sind gehören sie keineswegs aufs Altenteil. Dass hier noch jede Menge Begeisterung und musikalisches Potential vorhanden ist, bewiesen die Herren eindrucksvoll  zum ersten Mal am Bezirksmusikfest 2007 in Mindelheim, wo sie vier Stunden lang die Besucher unterhielten. Gerade die Patina macht ja das Einzigartige und Wertvolle von Antiquitäten aus und das ist beim BOBO nicht anders. Wie Wertstücke sollen die Mitglieder dieses Orchesters nun auch gepflegt werden, damit sie in Zukunft jedes Jahr beim Bezirksmusikfest auftreten können. Nicht nur der älteren Generation, aber dieser natürlich ganz besonders, machte der Auftritt des BOBO Vergnügen. Die Musiker, von denen fast jeder früher als Dirigent, Vorstand oder in anderer Position Verantwortung getragen hat, haben sich in wenigen Proben ein großes Repertoire an Stücken geschafft, von denen keines jünger als 40 Jahre ist. Für die Zusammenstellung der Noten hat Martin Jall gesorgt. Darunter sind viele bekannte, eingängige Melodien,  viele Märsche, Volks- und Wanderlied-Potpourris zum Mitsingen, aber auch Schlager wie "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett." Kurz gesagt: Unterhaltendes in angenehmer Lautstärke. Jall gesteht, der Aufbau dieses Orchesters sei eine Herausforderung gewesen. Aber er sagt auch: "So große Aufmerksamkeit und Disziplin bei den Proben erlebt man selten. Die Musiker sind absolut dabei, nehmen sich zusammen, sind höflich und erweisen sich gegenseitig Respekt." Zugleich herrscht eine hochkonzentrierte, ruhige Stimmung. "Das kommt daher", behaupten die Herren der Schöpfung, "dass keine Frauen bei uns mitspielen und deshalb nur wenig geratscht wird." Na, das wollen wir mal unkommentiert so stehen lassen.

Übrigens spielt auch ASM-Präsident Franz Pschierer mit. Er hält das BOBO für eine großartige Idee, die auch der Kameradschaft gut tue.

 

Zeitungsbericht zum BOBO 2007
Gedichtete BOBO-Chronik von Hermann Moser