Presse

 

BJBO 2015/2016

20151110 BJBO Abschluss

"Aus isch, gar isch und schad isch, dass wauhr isch!"

Nach anfänglichen Planungsschwierigkeiten für das diesjährige BJBO, hat sich doch noch alles zu einem echten Happy End entwickelt.

Trotz der überschaubaren Besetzung - auch nach der Aufhebung Altersbegrenzungen - oder gerade deswegen, wart ihr besonders in diesem Jahr eine ganz tolle "Truppe"!

Die intensiven Registerproben über zwei Tage hinweg waren eine ganz besondere Erfahrung für mich und ich denke für Euch alle.
Unser neuer Dirigent Philipp war echt TOPP, jeder konnte ganz viel mit nach Hause nehmen und auch die Arbeit, die er mit Michael und Julia am Dirigentenpult gemacht hat,
war sehr fundiert und fruchtbar.

Ich bin immer noch auf einer Wolke und so voll mit Eindrücken, dass ich immer noch sehr damit beschäftigt bin, mich zu sortieren.
Aber ich denke und hoffe, dass es nicht nur mir so geht.

Macht also alle Werbung, dass im nächstes Jahr die Runde wieder größer sein wird
und noch mehr Musiker in den Genuss dieses spitzen Dirigenten und dieses super Projektes kommen.

Danke, dass Ihr alle so toll mitgearbeitet habt und dass wir alle immer "Ein Haufen" waren und sich niemand ausgegrenzt hat.

Nach 12 durchgehenden Jahren beim BJBO und fünf Jahren Leitung muss ich allerdings eingestehen, dass meine Zeit in diesem Orchester vorbei ist.
Ich trenn mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Euch allen. Lachend, weil ich eine tolle Zeit hinter mir habe,
in diesem Orchester erwachsen geworden bin und Freunde fürs Leben gefunden habe.
Weinend, weil ich noch gar nicht weiß, was ich ohne diesen "tollen Sauhaufen" machen soll und ich jetzt nicht mehr die alljährliche Garantie
auf so eine gute musikalische Fortbildung habe.

Und noch ein lachendes Auge habe ich...

Ich habe zwei vielversprechende Nachfolger gefunden, die schon tolle Vorschläge und Ideen für die nächsten BJBOs haben.

Peter und Simone – ich wünsche Euch alles Gute und viel Spaß be Eurer neuen Aufgabe.

Also, es bleibt weiter spannend...

Eure

Annette Lutzenberger

P.S.: Wer noch Bilder vom BJBO hat, der soll sich bei mir melden. Ich würd sie gerne sammeln und auf der BJBO-Party ausgeben und einige davon online stellen.

 


Neustart mit Schwung

Blasorchester Mit neuem Dirigenten starten mehr als 40 junge Musiker in die Probenphase

Westernach Die Klarinetten und Saxofone feilen an einem komplizierten Rhythmus, nebenan spielen Querflöten und Oboe eine sanfte Melodie. Und unten, im Erdgeschoss, da knallt die Pauke. Musik erfüllt gerade wieder das Vereinsheim in Westernach. Dort proben über 40 junge Musiker des Bezirksjugendblasorchesters (BJBO) für ihr Galakonzert, das am Samstag stattfindet. In den Herbstferien finden traditionell die Probentage des Projektorchesters statt. Eigentlich also alles wie immer. Aber nur auf den ersten Blick: Seit dem vergangenen Jahr hat sich beim BJBO einiges verändert. Das Konzert am kommenden Samstag wird das erste ohne Robert Hartmann am Dirigentenpult sein. Auf ihn folgt Philipp Kufner, der die Kolpingkapelle Mering dirigiert und auch das Jugendorchester des Augsburger Bezirks leitet. „Wir haben ihm auch mal live zugeschaut, er war unsere erste Wahl“, sagt Andreas Schuster, der Vorsitzende des Bezirks zehn des Allgäu-Schwäbischen-Musikbunds (ASM). Auch die Musiker hat Kufner mit seiner lockeren und trotzdem konzentrierten Art bei der ersten gemeinsamen Probe schnell auf seiner Seite. Mit nur einem Dirigenten – statt wie bisher mehreren – soll noch effizienter und konstanter geprobt werden, sagt BJBO-Chefin Annette Lutzenberger. Außerdem wurden die Registerproben der einzelnen Instrumente zum ersten Mal ausschließlich von Profis geleitet. „Die Musiker kommen immer besser ausgebildet zum BJBO, da wollen wir mithalten.“ Eine weitere Neuerung ist, dass ab sofort immer zwei Nachwuchsdirigenten die Chance bekommen, unter der Leitung eines Profis ein Stück einzustudieren. Dieses Mal sind das Julia Gleich und Michael Schiegg. Trotz der Neuerungen hat sich dieses Jahr im Vergleich zu sonst nur etwa die Hälfte der Musiker angemeldet. Annette Lutzenberger und Andreas Schuster führen das auf einen Generationenwechsel im Orchester zurück. Zeitgleich mit dem BJBO seien auch andere Veranstaltungen und Wettbewerbe. „Wir merken inzwischen auch, dass immer weniger Jugendliche eine Lehre machen und immer mehr studieren. Die können sich dann schlechter fürs BJBO frei nehmen“, sagt Annette Lutzenberger. Um trotzdem genügend Musiker und alle wichtigen Instrumente zusammen zu bekommen, haben die Organisatoren die Anmeldefrist verlängert. Musiker über 25 dürfen dieses Mal auch mitspielen; der Jüngste ist 14 Jahre alt. Das Fazit des Dirigenten nach der ersten Probe: „Ihr seid zwar dieses Jahr weniger, aber deshalb nicht weniger vielversprechend.“ In einem Projektorchester Stücke erarbeiten, die in der Stammkapelle im Heimatort nicht gespielt werden können – das ist ein Teil des BJBOKonzepts. Und das ist dieses Mal nicht anders. „Zuerst haben manche Stücke eher leicht gewirkt, aber die haben es ganz schön in sich“, erzählt Annette Lutzenberger, die beim Konzert Trompete spielt. Neben bekannten Melodien von Santana oder John Williams sind auch Musicals wie „The Wizard of Oz“ oder Stücke aus der Oberstufe dabei. Die haben die Musiker in den vergangenen Tagen in den einzelnen Registern erarbeitet. Jetzt gilt es, im großen Orchester alles zusammenzusetzen. Dazu geht es für drei Tage in die Jugendbildungsstätte nach Babenhausen. Annette Lutzenberger ist sich sicher: „Der spannende Teil kommt erst noch.

20151104 BJBO Probenwoche 2015

Termine: Öffentliche Generalprobe am Donnerstag, 5. November, in der Jugendbildungsstätte Babenhausen um 19 Uhr. Galakonzert am Samstag, 7. November, um 20 Uhr in der Aula in Pfaffenhausen